Fertiges Template: ja oder nein?

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Diese Frage stellt sich bei (fast) jedem Auftrag für eine Webseite neu: Benutzt man für ein Content Management System (CMS) ein fertiges (Kauf-)Template bzw. Theme (wie es bei Wordpress heißt) oder programmiert man komplett selber?

Die Antwort hängt – wie eigentlich fast immer – von den Anforderungen und Umständen ab: Wie hoch ist das Budget der Kundin/des Kunden? Welche Features oder designerischen Spielereien möchte er auf seiner Webseite haben? Wer wird die Seite nach Fertigstellung pflegen? Welchen Kentnisstand hat der Kunde/die Kundin?

Fertige Template/Themes haben durchaus Vorteile: Es geht sehr schnell, eine Seite online zu bringen, bestimmte Effekte sind einfach nutzbar, es ist letzendlich billiger (auch wenn man ein Kauftemplate wählt).

Mein Problem mit fertigen Templates: Sie sind meist total überladen, weil sie möglichst alle Bereiche und Möglichkeiten des jeweiligen CMS abdecken wollen und es ist u. U. schwer, individuelle Anpassungen vorzunehmen. Sollte das gewünscht sein, sollte man lieber Absatand von einem fertigen Template nehmen, entweder man verwendet es so, wie es ist oder programmiert selber. Wenn man eins verwendet oder gar kauft, sollte man vorher genau hinschauen, auch auf den Quellcode!

Es gibt einen sehr schönen und eigentlich alles zusammenfassenden Artikel dazu bei Dr. Web von 2018, der „wiederveröffentlicht“ wurde: Pro und Contra: Design mit fertigen Templates.

Ich selber nutze immer öfter eine Zwischenlösung: ein Framework bzw. minimales/pures Template. Für Wordpress ist das Foundation 6 (JointsWP), für Joomla das Warp 7 Master Theme von YooTheme und für Contao Bulma. Dabei fängt man nicht jedes Mal bei Null an, hat ein Gerüst und kann darauf aufbauend sehr flexibel Anpassungen vornehmen.

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